Sören Richter
Der im sächsischen Chemnitz geborene Tenor Sören Richter begann seine sängerische Laufbahn mit acht Jahren als Sängerknabe im Knabenchor Freiberg, sowie anschließend als Mitglied des Dresdner Kreuzchores.
Von 2003 bis 2005 war Sören Richter Mitglied im Philharmonischen Chor München und arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Christian Thielemann, James Levine und Frans Brüggen zusammen.
Seit 2005 studiert er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main zunächst bei Professor Karl Markus und seit April 2008 bei Professor Thomas Heyer
Opern- und Konzertgesang. Im Februar 2009 wurde Sören Richter als Stipendiat in die Förderung von Yehudi Menuhin "Live Music Now" aufgenommen.
Sören Richter wirkte in Produktionen der Oper Frankfurt, des Staatstheaters Darmstadt und der „Accademia Europea di Musica e Arte“ in Montepulciano, sowie in diversen Projekten des Hessischen Rundfunks mit.
Im Sommer 2007 gastierte er als Madrigalist in Monteverdis „Orfeo“ unter Leitung von Gabriel Garrido u.a. beim Rheingau-Musik-Festival und beim Festival International de Musique in Sarrebourg.
Im August 2009 sang er als Preisträger des Internationalen Vorsingwettbewerbes an der Schlossoper Haldenstein unter Leitung von Marcus Bosch den Dancaïro in Bizets „Carmen“ in Chur, sowie in der Tonhalle Zürich.
In der Spielzeit 2010/2011 wird Sören Richter an der Opéra National de Lorraine in Nancy die Partie des Vicomte Cascada in Lehárs „Die lustige Witwe“ übernehmen, sowie an der Opéra Monte Carlo in Richard Strauss' „Salome“ den 3. Juden im Judenquintett singen.
Neben dem Musiktheater widmet sich Sören Richter vor allem dem Konzertgesang, wobei sein Repertoire von den frühbarocken Werken Monteverdis, über Mozart, Haydn und Mendelssohn bis hin zu Kompositionen der Gegenwart reicht. Mit besonderer Vorliebe pflegt der junge Tenor jedoch das Vocal-Werk Johann Sebastian Bachs, in dessen Kantaten, Oratorien und Passionen er regelmäßig als Solist zu hören ist.